Kategorie: Gebete

  • Fürbitten in der Fastenzeit


    Christus Jesus, du auferweckst uns schon hier zu deinem neuen Leben. Wir rufen zu dir:

    V: Kyrie, eleison.   A: Christe, eleison

    Bewahre deine Glaubenden davor, dich nur mit den Lippen zu bekennen;
    – lass sie ihren Mitmenschen deine Liebe erweisen.
    Berufe in unserer Zeit Männer und Frauen zum Dienst in der Kirche,
    – damit sie die Menschen auf dem Weg zu einem Leben in Fülle begleiten.
    Gewähre allen Trauernden die Gnade, die bleibende Gemeinschaft mit ihren Verstorbenen zu erfahren,
    – und sende ihnen Menschen, die ihnen neue Freude am Leben schenken.
    Vollende das neue Leben, das du deinen Glaubenden einpflanzt, an unseren Verstorbenen
    – und erwecke sie zu deiner Herrlichkeit.

    V: Kyrie, eleison.   A: Christe, eleison.

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch, Abendgebet vom 25.2.2069

  • Demut

    Lasst uns Gott bitten um die Gabe der Demut:

    A: Kyrie, eleison.

    – Dass uns bewusst bleibt, wie viel wir deiner Güte verdanken.
    – Dass wir uns nicht über andere erheben.
    – Dass wir voll Freude tun, was heute unsere Aufgabe ist, auch wenn es uns klein und unbedeutend vorkommt.

    A: Kyrie, eleison.

  • Sinn – Fürbitten

    Gott, unser Leben, viele Menschen suchen nach Sinn und finden ihn nicht. Wir bitten dich:

    A: Weise uns deine Wege.

    – Dass sie Menschen finden, die sie bei ihrer Suche begleiten.
    – Dass sie deine Stimme hören und deine Spuren erkennen lernen.
    – Dass sie deiner Fülle begegnen und innerlich fühlen, wie nah du ihnen bist.
    – Dass sie Mut finden, sich ganz auf dich zu verlassen.

    A: Weise uns deine Wege.

    Quelle: Fürbitten am 19.2.2026 aus dem Abendgebet in Magnificat – das Stundenbuch.

  • … einen neuen Morgen

    Allmächtiger Gott, du wahres Licht und ewiger Tag, du schenkst uns im Kreislauf der Zeit immer wieder einen neuen Morgen. Vertreibe die Nacht des Bösen und erleuchte unser Herz durch den hellen Glanz deines Kommens.
    Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

    Oration aus dem Morgengebet zum 7.2.2026 in
    Magnificat – das Stundenbuch 2026 – 02

  • Certum tenentes ordinem

    Schon wirft die Erde sich zur Nacht
    des dunklen Mantels Falten um.
    Der Schlaf, des Todes sanftes Bild,
    führt uns dem Grab des Schlummers zu.

    Wenn uns die schwarze Nacht umhüllt,
    sind wir von Traum und Wahn bedrängt,
    bedroht von Zweifel und von Angst,
    der Macht des Bösen ausgesetzt.

    Christus, du Leben, Wahrheit, Licht,
    wachsamer Hüter, sei uns nah,
    dass hell der Glaube in uns wacht,
    auch in des Schlafes dunkler Zeit.

    Den Sohn und Vater bitten wir
    und auch den Geist, der beide eint:
    Dreiein’ge Macht, die alles lenkt,
    behüte uns in dieser Nacht. Amen.

    Nach: Certum tenentes ordinem; 7.–8. Jahrhundert
    Melodie: GL 297 · GL 1975 178 · KG 395 · EG 79

  • Veni, Creator Spiritus

    Komm, Heil’ger Geist, der Leben schafft,
    erfülle uns mit deiner Kraft.
    Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
    Nun hauch uns Gottes Odem ein.

    Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
    du Beistand, den der Vater schenkt;
    aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
    du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

    Dich sendet Gottes Allmacht aus
    im Feuer und in Sturmes Braus;
    du öffnest uns den stummen Mund
    und machst der Welt die Wahrheit kund.

    Entflamme Sinne und Gemüt,
    dass Liebe unser Herz durchglüht
    und unser schwaches Fleisch und Blut
    in deiner Kraft das Gute tut.

    Die Macht des Bösen banne weit,
    schenk deinen Frieden allezeit.
    Erhalte uns auf rechter Bahn,
    dass Unheil uns nicht schaden kann.

    Lass gläubig uns den Vater sehn,
    sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
    und dir vertraun, der uns durchdringt
    und uns das Leben Gottes bringt.

    Den Vater auf dem ew’gen Thron
    und seinen auferstandnen Sohn,
    dich, Odem Gottes, Heil’ger Geist,
    auf ewig Erd und Himmel preist. Amen.

    Nach: Veni, Creator Spiritus; Rabanus Maurus, † 856
    Melodie: GL 342 · GL 1975 241 · KG 481

  • Hoffnung und Zuversicht

    Gottes Maßstäbe sind andere als die, die unter uns Menschen gelten. Ihn bitten wir:

    Bitten

    A: Nimm uns an, du unser Vater.

    – Mit unseren Fehlern und Schwächen.
    – Mit unserem Kleinmut und unseren Ängsten.
    – Mit unserer Hoffnung und Zuversicht.

    A: Nimm uns an, du unser Vater.

    Vaterunser

    Oration

    Allmächtiger Vater, komm in unser Herz und erleuchte es durch dein Licht, damit wir deine Weisungen erkennen und dir als unserem König folgen auf dem Weg, den du uns führst. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch, aus dem Morgengebet vom 30.1.2026

  • Segnet

    Lesung    1 Petr 3, 8–9

    Seid alle eines Sinnes, voll Mitgefühl und brüderlicher Liebe, seid barmherzig und demütig! Vergeltet nicht Böses mit Bösem noch Kränkung mit Kränkung! Statt dessen segnet; denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erlangen.

    Fürbitten

    Lasst uns für die Kirche bitten, das Haus Gottes unter den Menschen:

    V: Heiliger dreifaltiger Gott,   A: wohne in unserer Mitte.

    – Dass in der Gemeinschaft der Glaubenden etwas von deinem unergründlichen Geheimnis spürbar ist.
    – Dass sich die Menschen von deinem Evangelium angesprochen fühlen.
    – Dass deine Liebe und dein Erbarmen in der Kirche leben und unsere Welt durchdringen.
    – Dass unsere Verstorbenen sich ewig an deiner Gegenwart freuen.

    V: Heiliger dreifaltiger Gott,   A: wohne in unserer Mitte.

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch, Abendgebet vom 29.1.2026

  • Licht

    Lasst uns beten zu Gott, dem Grund unserer Hoffnung:

    A: Lass dein Licht leuchten.

    – Für uns, damit wir dich finden
    – In uns, damit wir uns freuen.
    – Durch uns, damit unsere Welt hell wird.

    A: Lass dein Licht leuchten.

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch
    aus dem Morgengebet vom 29.1.2026

  • Bischof

    Aufrührer zurechtweisen.
    Mutlose trösten.
    Schwache auffangen.
    Widersacher widerlegen.
    Hinterhältige meiden.
    Unerfahrene lehren.
    Träge motivieren.
    Widerspenstige bändigen.
    Hochmütige bremsen.
    Verzweifelnde aufrichten.
    Streitende befrieden.
    Mittellose unterstützen.
    Bedrängte befreien.
    Gute bestärken.
    Schlechte ertragen.
    Alle lieben.

    Aurelius Augustinus (Bischof von Hippo, Kirchenlehrer, 354–430), sermo 340, 3 in „die ordinationis suae“, am Tag seiner Bischofsweihe