Autor: Harald R. Preyer

  • Das Sterbliche und die Heiterkeit

    Das Sterbliche an uns ist es, was uns vereinigt. Ich sage das auch mit einer gewissen Heiterkeit, denn es macht unsere Würde aus. Wir wissen, dass wir kommen und gehen.

    Hanns Dieter Hüsch

    • Wie wirkt mein Bewusstsein der Sterblichkeit in mein Leben hinein?
    • Auf welche Weise kann dieses Bewusstsein mein Leben sogar kostbarer machen?

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch, Innehalten am Abend, 6.5.2025

  • Liebe

    Die Liebe hört niemals auf.

    — 1 Korinther 13,8

    Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

    — 1 Joh 4,16

    Liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!

    – Kol 3, 14–15

  • Übersiedlung

    1 Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!

    2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?

    3 Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.


    – Johannes 14,1–3

  • Vorbereitung

    Wir werden uns demnächst persönlich sehen, um die Trauerfeier schön und würdevoll vorzubereiten. Dabei können wir folgende Fragen besprechen:


    Gestaltung und Ablauf

    • Soll die Trauerfeier eher weltlichen oder kirchlichen Charakter haben?
      (Wird ein Priester dabei sein? Wer? Wie ist er erreichbar?)
    • Wie soll der Ablauf sein?
      (Gebete, Musik, Ansprachen, Fürbitten, Segen, Weihwasser, Weihrauch, Kleidung)
    • Wann und wo wollen wir uns treffen?
      (Ich komme meist rund eine Stunde vorher und warte dann in der Aufbahrungshalle.)
    • Gibt es einen Leichenschmaus, den ich begleiten soll? Wann und wo?
      (Tischgebet, Gedanken)

    Inhalt

    Das harmonische und von Wertschätzung geprägte Miteinander aller Beteiligten ist ebenso wichtig wie der Inhalt.

    Bitte schicken Sie mir daher spätestens drei Tage vor der Feier Ihre Gedanken. Ausformulierter Text oder Stichworte. Ganz wie es für Sie besser passt.

    Folgende Fragen könnten Sie inspirieren.

    • Was hat den lieben verstorbenen Menschen ausgezeichnet?
    • Welche Erinnerungen verbinden Sie besonders mit ihr / ihm?
    • Welche Eigenschaften haben Sie sehr geschätzt?
    • Wofür sind Sie dankbar?
    • Gab es Leidenschaften, Hobbys oder besondere Interessen?
    • Gab es humorvolle oder prägende Momente?
    • Erinnern Sie sich an eine nette Episode, eine Geschichte?
    • Gibt es typische Aussprüche oder Lebensweisheiten?
    • Wie hat er / sie andere Menschen inspiriert oder geprägt?
    • Was möchten Sie, dass ich ganz sicher in der Trauerrede sage und was auf keinen Fall?
    • Was möchten Sie für den lieben verstorbenen Menschen erbitten?

    Es ist ein besonderes Zeichen von Liebe und Verbundenheit wenn Angehörige Teile der Grabrede selbst sprechen und die Fürbitten gestalten. Wenn das nicht gewünscht wird, kann ich das gerne übernehmen.

    Wenn Sie einige wenige typische Fotos von Ihrem lieben Menschen haben, hilft uns das bei der Vorbereitung einer sehr persönlichen Rede.