Religionsgemeinschaften sind von jeher kompetente Begleiter in Zeiten der Trauer. Sie haben Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist Liebe?
Viele Menschen haben in unserer Zeit allerdings den direkten Kontakt zu ihrer Kirche verloren. Sie kennen keinen Priester persönlich und stehen der Kirche distanziert gegenüber obwohl sie gläubige Menschen sind.
Ich bin selbst ein gläubiger Katholik und ehrenamtlicher Lektor im Stephansdom. Mit dieser Erfahrung und Haltung begleite ich trauernde Menschen – in keiner offiziellen Funktion der Kirche aber voller Liebe.

Regelmäßig führe ich Trauernde nach Absprache mit dem Sakristeidirektor von St. Stephan nach der Mittagsmesse im Dom hinauf zur Orgelempore wo wir gemeinsam im Blick auf den Hochaltar in der Weite des gotischen Doms dem geliebten verstorbenen Menschen nahe sind.

So wird Kirche als tröstender Raum und als liebevolle Gemeinschaft neu erlebbar.
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