Kategorie: Gebete

  • Benedictus

    Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:
    Dafür ist Christus gestorben und zum Leben erstanden: um Herr zu sein über Lebende und Tote. Halleluja.

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! * Denn er hat sein Volk 

    besucht und ihm Erlösung geschaffen;
    er hat uns einen starken Retter erweckt * im Hause seines Knechtes David.
    So hat er verheißen von alters her * durch den Mund seiner heiligen Propheten.
    Er hat uns errettet vor unsern Feinden * und aus der Hand aller, die uns hassen;
    er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet / und an seinen heiligen Bund gedacht, * an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;
    er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, / ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit * vor seinem Angesicht all unsre Tage.
    Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; * denn du wirst dem Herrn vorangehn * und ihm den Weg bereiten.
    Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken * in der Vergebung der Sünden.
    Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes * wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,
    um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, * und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.
    Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit * und in Ewigkeit. Amen.

    Lk 1, 68–79

    Antiphon zum Benedictus:
    Dafür ist Christus gestorben und zum Leben erstanden: um Herr zu sein über Lebende und Tote. Halleluja.

    Bitten
    Gepriesen sei Jesus Christus, der immer wieder Menschen für sich begeistert. Zu ihm lasst uns rufen:

    A: Mach uns zu Zeugen deiner Güte.

    – Gib uns die Schlichtheit des Herzens, dass wir jedem Menschen geschwisterlich begegnen.
    – Verankere das Vertrauen zum Vater in uns, dass wir den Suchenden Halt werden können.
    – Richte dein Kreuz in uns auf, dass wir den Kranken und Leidenden beistehen.

    A: Mach uns zu Zeugen deiner Güte.

    Vaterunser

    Oration
    Gott, du Ursprung unseres Heils, durch die Wiedergeburt in der Taufe hast du uns gerecht gemacht und uns befähigt, ewiges Leben zu empfangen.
    Schenke uns die Fülle dieses Lebens in deiner Herrlichkeit. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.


    Wie jeden Tag, so lese ich auch heute das Benedictus im Morgengebet. Allerdings habe ich heute schon sehr früh begonnen, an einer Trauerrede für ein wunderbar gestaltetes Requiem in der Servitenkirche zu arbeiten.

    Und plötzlich sehe ich diesen Text als sehr stimmigen Rahmen für eine Trauerrede – auch außerhalb eines liturgischen Requiems.

  • Hic est dies verus Dei


    Wahrhaft, dies ist der Tag des Herrn,
    verklärt von Gottes heil’gem Licht,
    der Tag, an dem die Schuld der Welt
    durch Jesu Blut wird ausgelöscht.


    Verlorene lässt dieser Tag
    das Licht der Hoffnung wieder sehn.
    Wer ist nicht von der Angst erlöst,
    wenn selbst der Schächer Gnade fand?


    Er, dessen Schuld den Tod verdient’,
    gab sich in Christi Hand und lebt.
    Welch ein Gericht vollzieht sich hier,
    welch ein Geheimnis tut sich kund!


    Was könnte wunderbarer sein,
    als dass aus Schuld nun Gnade wird,
    dass Liebe von der Furcht befreit,
    und Tod das neue Leben schenkt?


    Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit,
    der aus dem Grabe auferstand,
    dem Vater und dem Geist zugleich
    durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.


    Nach: Hic est dies verus Dei; Ambrosius, † 397
    Melodie: GL 339 · GL 1975 229

  • Fürbitten – weise uns Deine Wege

    Lasst uns beten zu Jesus Christus, der seine Anhänger ruft, ihm zu folgen:


    A: Weise uns deine Wege.


    Du hast vor alles andere in deinem Leben den Willen des Vaters gesetzt;
    – lass alle Glaubenden den Reichtum seiner Güte erfahren.


    Du hast die bedingungslose Zuwendung und Liebe des Vaters zu den Sündern getragen;
    – gib deiner Kirche und uns allen Anteil an deiner heilenden Kraft.


    Du berufst auch in unserer Zeit Menschen in deine besondere Nachfolge;
    – lass Priester, Ordensleute und Seelsorger ihren Mitmenschen lebendige Quellen der Freude und des Glaubens sein.


    Dein Tod und deine Auferstehung sind der Grund unserer Hoffnung;
    – komm allen entgegen, die auf dich gebaut haben, und begrüße sie in deinem Reich.


    A: Weise uns deine Wege.

    nach den Fürbitten im Abendgebet von Magnificat – das Stundenbuch am 21.5.2025

  • Kind Gottes

    Gott hat jede, jeden von uns unverwechselbar erschaffen, mit vielfältigen Gaben, mit unvergleichlicher Würde. Ihn bitten wir:

    V: Du unser Vater,   A: erweise uns deine Liebe.

    – Dass wir uns selbst als dein Kind sehen lernen und die Möglichkeiten entfalten, die du in uns angelegt hast.

    – Dass wir uns annehmen mit unseren Fehlern und Schwächen und gut zu uns sind.

    – Dass wir heil werden und anderen guttun, weil wir mit dir und uns im Reinen sind.

    V: Du unser Vater,   A: erweise uns deine Liebe.

    Gott, unser Herr, du verbindest alle, die an dich glauben, zum gemeinsamen Streben. Gib, dass wir lieben, was du befiehlst, und ersehnen, was du uns verheißen hast, damit in der Unbeständigkeit dieses Lebens unsere Herzen dort verankert seien, wo die wahren Freuden sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch vom 19.5.2025,
    aus dem Morgengebet

  • Jerusalem

    Jerusalem, du neue Stadt,
    gib deinen Liedern neuen Klang,
    in reiner Freude darfst du jetzt
    der Ostern hohes Fest begehn.

    Des Todes Drache unterliegt,
    der Held aus Juda siegt mit Macht,
    da seiner Stimme heller Schall
    die Toten aus den Gräbern ruft.

    Was mit Gewalt der Tod geraubt,
    gibt jetzt die Unterwelt zurück.
    Befreit aus der Gefangenschaft,
    folgt Jesus die erlöste Schar.

    Er triumphiert in Herrlichkeit,
    und weithin spannt sich seine Macht,
    er eint den Himmel und die Welt
    zum Reich, in dem er ewig herrscht.

    Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit,
    der aus dem Grabe auferstand,
    dem Vater und dem Geist zugleich
    durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.


    Nach: Chorus novae Ierusalem; Fulbert von Chartres, † 1029

  • Ewiges Licht

    Guter König und Herr,
    der uns das Licht erschuf,
    der dem Wechsel der Zeit
    sichere Ordnung gab –
    da die Sonne nun sinkt
    und sich das Dunkel mehrt,
    sei uns Leuchte und Licht,
    Christus, dein Angesicht.


    Wie du Israels Volk
    einst durch die Nacht geführt,
    ihm als feuriger Schein
    Richtung und Weg gezeigt,
    so geleite auch uns,
    die wir im Finstern gehn,
    zieh uns leuchtend voran,
    Flamme, die nie erlischt.


    Was kann würdiger sein,
    nun, da der Tag sich neigt,
    als dem währenden Licht
    Lob und Gesang zu weihn:
    Gott, der strahlend im Glanz
    ewiger Helle wohnt,
    ihm sei Ehre und Preis
    jetzt und durch alle Zeit. Amen.


    Nach: Inventor rutili, dux bone, luminis;
    Prudentius, † nach 405

  • Ich will dir danken

    Du schaffst meinen Schritten weiten Raum,
    du träumst mit mir meinen Lebenstraum.
    Du schenkst meiner Sehnsucht weites Land,
    nimmst mich wie ein Vater an die Hand.
    An deiner Seite ist mir nicht bang.
    Ich will dir danken mein Leben lang.

    Du gibst meinen Blicken weite Sicht,
    du bist in der Finsternis mein Licht.
    Du bist die Leuchte auf meinem Pfad
    und führst mich sicher auf schmalem Grat.
    Auf deinen Wegen ist mir nicht bang.
    Ich will dir danken mein Leben lang.

    Du gibst meinen Worten weiten Sinn,
    du redest in mir, wozu ich bin.
    Du gibst meiner Stimme Fülle und Klang.
    Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist,
    aus deinem Atem strömt mein Gesang.
    Ich will dir danken mein Leben lang.

    Ich will dir danken , Variationen zu Psalm 18,
    © Raymund Weber, 2010

  • Ostertag


    Frühmorgens, da die Sonn aufgeht,
    mein Heiland Christus aufersteht.
    Vertrieben ist der Sünden Nacht,
    Licht, Heil und Leben wiederbracht.
    Halleluja.


    Wenn ich des Nachts oft lieg in Not,
    verschlossen, gleich als wär ich tot,
    lässt du mir früh die Gnadensonn
    aufgehn: nach Trauern Freud und Wonn.
    Halleluja.

    Nicht mehr als nur drei Tage lang
    mein Heiland bleibt ins Todes Zwang;
    am dritten Tag durchs Grab er dringt,
    mit Ehr sein Siegesfähnlein schwingt.
    Halleluja.

    Jetzt ist der Tag, da mich die Welt
    mit Schmach am Kreuz gefangen hält;
    drauf folgt der Sabbat in dem Grab,
    darin ich Ruh und Frieden hab.
    Halleluja.

    In kurzem wach ich fröhlich auf,
    mein Ostertag ist schon im Lauf;
    ich wach auf durch des Herren Stimm,
    veracht den Tod mit seinem Grimm.
    Halleluja.

    Johann Heermann, 1630

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch, 29.4.2025, Hymnus zum Morgengebet

  • Bitten

    Christus Jesus, du selbst bist unseren Tod gestorben. Wir bitten dich:

    A: Herr, erbarme dich unser.

    Wenn wir einen lieben Menschen verloren haben,
    – sende uns Menschen, die uns trösten.

    Wenn in unserer Umgebung jemand dem Sterben entgegengeht,
    – lass uns ihn oder sie begleiten und in dieser Weggemeinschaft deine Gegenwart erfahren.

    Wenn uns der eigene Tod ängstigt,
    – lass uns dies als Chance begreifen, bewusster zu leben, und stärke unser Vertrauen.

    A: Herr, erbarme dich unser.

    Vaterunser

    Allmächtiger, ewiger Gott, dein eingeborener Sohn ist in das Reich des Todes hinabgestiegen und von den Toten glorreich auferstanden. Gib, dass deine Gläubigen, die durch die Taufe mit ihm begraben wurden, durch seine Auferstehung zum ewigen Leben gelangen. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

    Vor Gott sind tausend Jahre wie der Tag, der gestern verging. Er möge an uns seine Geduld erweisen und uns nicht zugrunde gehen lassen. Er schenke uns sein Erbarmen in Christus Jesus, seinem Sohn

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch

  • Dein Wille geschehe

    Homilie von P. Johannes Paul Abrahamowicz OSB, Stift Göttweig am Karfreitag 2025

    Möglicherweise fehlerhaft transkribiert von Harald R. Preyer.

    „Dein Wille geschehe“, sagt Jesus, und das unter Todesangst. Aber genau durch dieses „Dein Wille geschehe!“, fasst er wieder Mut. Denn er weiß, wenn der Wille des Vaters geschieht, wird alles gut. Jesus bekommt nicht bloß emotional neuen Mut, sondern existenziell. Er erfährt jene innere Kraft, die ihm sagt, dass er weitergehen soll, und zwar über den Tod hinaus.

    Dein Wille geschehe. Wo hat Jesus diese Geisteshaltung her? Ganz einfach. Er hat im Laufe seines Lebens immer wieder erfahren, dass er sich auf den Vater verlassen kann. Und wann hat er damit angefangen? Vermutlich schon als Kleinkind. Im Judentum galt nämlich damals bis heute, dass du Jude bist, wenn deine Mutter Jüdin ist. Wieso die Mutter und nicht der Vater? Wieso nicht beide? Weil die Mütter am meisten mit ihren Kleinkindern beisammen sind, ihnen von Anfang an die wichtigsten Dinge beibringen und eben auch das Beten.

    Dein Wille geschehe. Hat Maria das nicht schon gebetet? Der kleine Jesus war da noch gar nicht geboren. Der könnte dieses Gebet von ihr gelernt haben. Vielleicht hat sie einmal ihrem kleinen Jeschua erzählt, was sie gesagt hat zu der Stimme, die zu ihr gesprochen hat: Dein Wille geschehe. Dann wird alles gut. Obwohl sie wusste, dass sie als einzige schwangere Frau möglicherweise gekreuzigt wird. Aber siehe – ihr Gebet wurde erfüllt. Sie wurde nicht gekreuzigt. Warum nicht? Weil Josef ihr treu geblieben ist. Und er ist ihr treu geblieben, weil auch er sich dem Willen Gottes überlassen hat.

    Dreißig Jahre später sagen zwölf Jünger zu ihrem Rabbi Jesus: Meister, lehre uns beten. Und dann denkt er sich ein Gebet aus, extra für sie. Er vertraut ihnen das Gebet zum Vater an und lehrt sie zu beten, dass das Reich Gottes komme, dass Dein Wille geschehe, und dass sie um das tägliche Brot beten, um die Vergebung der Schuld und um die Erlösung vom Bösen. Vielleicht hat er damals, bei dieser Bitte Dein Wille geschehe, ganz bewusst die Erinnerung an seine Mutter in dieses Gebet einfließen lassen und so ihre großartige Offenheit für den Willen Gottes als ein Kleinod in dieses Gebet hineingelegt.

    Wenn ich in einer Situation der Ungewissheit bin: Vater – Dein Wille geschehe. Und was passiert? Es bleibt die Entscheidungsnot, aber ich spüre wieder festen Halt und kann wieder mit kühlem Kopf entscheiden. Wenn ich in einer Situation der Angst bin: Vater – Dein Wille geschehe. Und das, was Angst gemacht hat, ist noch immer da – aber ich fürchte mich nicht mehr davor, sondern kann wieder frei denken und handeln. Wenn mich jemand ärgert: Vater – Dein Wille geschehe. Und er hört nicht auf, mich zu ärgern – aber er ärgert mich nicht mehr. Es ist vorbei für mich, und ich kann wieder weiterarbeiten. Dein Wille geschehe – denn was Du willst, ist sicher nur das Beste für mich.

    Dieses kurze Gebet ist ein hoher Ausdruck von Gottvertrauen – wenn nicht der höchste Ausdruck von Gottvertrauen überhaupt. Daher kann man sagen: Es wirkt zu hundert Prozent. Aber nur für jene, die Gott lieben. Dein Wille geschehe – es klingt wie ein Zauberwort in meinem Herzen. Aber nur, wenn ich Gott liebe. Wie heißt das Zauberwort mit zwei T? Man muss manchmal ungezogene Kinder fragen. Dann wissen sie plötzlich die Antwort und sagen: Bitte. Wie heißt das Zauberwort mit zwei L? Sagt uns das Jesus heute? Und jetzt wissen wir alle die Antwort: Dein Wille geschehe.

    Jesus sagt, dass er – in seiner Todesangst und in seiner neuen Kraft – trinkt, weil er den Vater liebt. Später, in der Ohrsache, die wir gerade gehört haben, sagt Jesus, dass er bereit ist, den Kelch zu trinken, den der Vater ihm reicht. Weil er den Vater liebt, vertraut er ihm. Ich bin bereit, den Kelch zu trinken. Ich bin bereit, diese Schande bis in den Tod zu ertragen. Nach anderen Evangelisten spricht Jesus am Kreuz Psalm 31, wo es heißt: Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist. Sterbend vertraut er sich liebevoll dem Vater an. Und der Vater holt seinen toten Sohn – aus lauter Liebe – aus dem Zustand des Todes heraus. Wenn es uns gelingt, in unserer Todesstunde zu sagen: Dein Wille geschehe, dann gehen wir hinüber in aller Seelenruhe.

    Aber für den Fall, dass ich Angst haben werde zu sterben und dieses Abschiedsgebet nicht mehr sprechen kann, sage ich jetzt zur Mutter Jesu, dass sie in der Stunde meines Todes für mich betet. Dann wird sie bei mir stehen, wie sie auch unter dem Kreuz ihres Sohnes gestanden ist. Und sie wird sicher nichts anderes sagen als ihr altmodisches Gebet. Aber in meinem Namen. Dann werde ich geistlich schon während des Übergangs auferstehen. Ich werde geistlich auferstehen, befreit von jedem Zweifel, ob Gott mir wirklich hilft. Aber nicht nur in unserer Todesstunde ist das Zauberwort ein Segen, sondern in allen schwachen Momenten unseres Lebens dürfen und können wir Dein Wille geschehe sagen. Und Heil empfangen. Heil von jedem Zweifel an der Liebe Gottes.

    Lasst uns in diesem Sinn jetzt zunächst die großen Fürbitten ehrlich sprechen und dann das Gebet der schwächsten Stunde Jesu beten – als seine stärkste Stunde. Weil er seine schwächste Stunde zur stärksten gemacht hat durch seinen Willen – am Kreuz. Als Symbol für diese schwächste und zugleich stärkste Stunde, die wir darbringen, nehmen wir sein Kreuz. Und wir bringen zugleich auch unser Kreuz dar. Alle unsere künftigen schwachen Stunden. Denn sie sind alle unsere große Chance, zum Vater zu sagen: „Dein Wille geschehe.“