Schlagwort: Gott

  • Gott ist die Liebe

    7 Ihr Lieben, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.
    8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
    9 Die Liebe Gottes wurde uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.
    10 Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.
    11 Ihr Lieben, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.
    12 Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet.
    13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben.
    14 Wir haben geschaut und bezeugen: Der Vater hat den Sohn gesandt als Retter der Welt.
    15 Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott.
    16 Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen.

    Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

    17 Darin ist die Liebe bei uns vollendet, dass wir am Tag des Gerichts voll Zuversicht auftreten können; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.
    18 Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, ist in der Liebe nicht vollendet.
    19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
    20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.
    21 Und dieses Gebot haben wir von ihm: Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben.

    Joh 4, 7-21

  • Wohngemeinschaft mit Gott

    Wolln wir zusammenziehen?“

    Wer fragt da wen?
    Niemand. Gott bestimmt einfach, dass er unter uns wohnen will.

    Das hat er schon vor ewigen Zeiten dem alten Mose gesagt:
    Sein Wort an ihn: „Die Israeliten sollen mir ein Heiligtum machen!
    Dann werde ich in ihrer Mitte wohnen“ (Ex 25,8).

    Sein Wort an seine eigene Weisheit: „In Jakob (Enkel Abrahams) schlag dein Zelt auf und in Israel (zweiter Name Jakobs) sei dein Erbteil!“
    (Sir 24,8).

    Dieses Wort Gottes über seine Wohnung ergeht auch an David und an Salomo.
    Letzterer baut ihm in Jerusalem den Tempel – als „Wohnstätte“.

    Schließlich ist das Wort Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.

    Es geht Gott einfach ums Beisammensein,
    ob er bei uns auf der Erde oder wir bei ihm im Himmel:
    „Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin.“

    Schließlich erblickt der Seher Johannes
    die Wohngemeinschaft von Gott mit den Menschen (Zweite Lesung).

    Wolln wir zusammenziehen?

    (Gedanken zum 5. Sonntag der Osterzeit C)

    Quelle: P. Johannes Paul Abrahamowicz OSB

    Predigt im Originalton.

  • Death is a bridge

    Death is a bridge between friends. The time now nears that I cross that bridge, and friend meets Friend.

    Abu Hamid al-Ghazali (1058–1111)
    Islamischen Mystiker 

    There is a land of the living and a land of the dead and the bridge is love, the only survival, the only meaning.

    Thornton Wilder 
    aus seinem Roman The Bridge of San Luis Rey

    Don’t be dismayed at goodbyes. A farewell is necessary before you can meet again. And meeting again, after moments or lifetimes, is certain for those who are friends.

    Richard Bach
    aus Jonathan Livingston Seagull

    Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern wir suchen die zukünftige.

    Hebräer 13,14

    Der Staub kehrt zur Erde zurück, wie er gewesen ist, der Geist aber kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat.

    Kohelet 12,7

  • Gott wohnt in uns

    Glauben heißt, sich erinnern.

    Man weiß – und doch glaubt man.
    Der Gott, den du über dir wähnst, ist in dir.

    Gerade im Abschied spüren wir:
    Glaube ist kein äußeres Konstrukt. Kein ferner Vater im Himmel, keine Bürokratie der Engel.
    Sondern ein innerer Weg – ein stilles Wissen, ein lebendiges Vertrauen.

    Glaube braucht keine sichtbaren Wunder, keine Beweise.
    Er bestätigt sich selbst, indem er unser Herz verwandelt.
    Wenn wir lieben, hoffen, vergeben, leben wir den Glauben.

    Gott wohnt in uns.
    Nicht außerhalb.
    Nicht weit weg.
    Jetzt.
    Hier.
    In dir.

    (Inspiriert von „365 Tao: Meditationen für jeden Tag des Jahres“)

  • Liebe

    Die Liebe hört niemals auf.

    — 1 Korinther 13,8

    Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

    — 1 Joh 4,16

    Liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!

    – Kol 3, 14–15