Kategorie: Predigten

  • Heute schon auf die Giftschlange geschaut?

    Gestern habe ich als Vorbereitung für das heutige Fest der Kreuzerhöhung die beiden Lesungen und den Text des Evangeliums auf der Seite von Radio Vatikan studiert. Dort finden sich auch zu jedem Tag Aussagen der Päpste zu Bibelstellen des Tages.

    „Brüder und Schwestern, das ist der Weg, der einzige Weg unserer Erlösung, unserer Wiedergeburt und Auferstehung: auf den gekreuzigten Jesus zu schauen. Von jener Höhe aus können wir unser Leben und die Geschichte unserer Völker auf eine neue Weise sehen. Denn vom Kreuz Christi lernen wir Liebe, nicht Hass; lernen wir Mitgefühl, nicht Gleichgültigkeit; lernen wir Vergebung, nicht Rache. Die ausgebreiteten Arme Jesu sind die zärtliche Umarmung, mit der Gott unser Leben annehmen will.“ (Papst Franziskus, Predigt in Nur-Sultan, 14. September 2022)

    Heute habe ich am frühen Morgen die Predigt von Pastoralamtsleiter Markus Beranek nachgelesen. Er hat dann im Hochamt im Stephansdom unseren Blick auf das Lettnerkreuz im Mittelgang gerichtet und meinte: „Das Lettnerkreuz hier in der Mitte des Domes aktualisiert diesen Weg Jesu: aus den Trümmern des Dombrandes wurde das Haupt Christi geborgen, der Körper wurde nachgeschnitzt und das Kreuz hat wieder seinen erhöhten Platz an seiner ursprünglichen Stelle gefunden. Für mich ist das ein Ausdruck der Hoffnung, dass auch in unseren unruhigen Zeiten, wo wir jeden Tag von Krieg und Gewalt hören, menschliches Leid, Gewalt und Tod nicht das letzte Wort haben. Die weit ausgebreiteten Arme Jesu sind Ausdruck dafür, dass Jesus die Dynamik der Gewalt durchbrochen hat. Statt neuer Anfeindung und weiterer Kriegserklärungen zieht er alle an sich.“

    Nach der Orgelmesse um 12:00 bin ich dann noch einmal in den Altarraum gegangen und habe das Kreuz neben dem Altar von hinten fotografiert. Es war heute besonders schön mit Rosen geschmückt. Und würden wir durch die Rosette dieses Kreuz hindurchsehen, dann würde unser Blick genau auf das Lettnerkreuz fallen.

    Am Abend habe ich dann die Predigt von P. Johannes Paul Abrahamowicz OSB nachgehört und transkribiert.

    Er meinte sinngemäß: „Vor genau 1700 Jahren, im Jahr 325, ließ Kaiserin Helena der Tradition gemäß in Jerusalem den Ort der Kreuzigung Jesu auffinden. Ihr Sohn Konstantin baute darüber die Grabeskirche, deren Kirchweih am 13. September gefeiert wird. Am Tag darauf, dem 14. September, wurde das Kreuz erhoben – daher das Fest der Kreuzerhöhung.

    Das Kreuz ist ein Zeichen des Heils. Schon in der Wüste heilte Gott die Israeliten durch den Blick auf die erhöhte Giftschlange. Heilung geschieht, wenn man demütig Hilfe und Erbarmen annimmt.

    Wie Mose die Schlange erhöhte, so wird der Menschensohn erhöht: Das Kreuz, eigentlich ein Zeichen des Zornes, wird zum Zeichen des Heils.

    So zeigt sich Gottes Bundestreue:

    • Liebe, wenn der Mensch treu bleibt.
    • Erbarmen/Gnade, wenn der Mensch gesündigt hat.

    Das Kreuz ist für uns das sichtbare Zeichen dieser Liebe und dieses Erbarmens.“

    Evangelium und Predigt von P. Johannes Paul im Originalton:

    Bei dieser Predigt kam mir die Idee zum Titel „Heute schon auf die Giftschlange geschaut.“ Klar oder?

  • Unsere Berufung bleibt die Liebe

    In seiner Predigt am 23. Sonntag im Jahreskreis C betont P. Johannes Paul Abrahamowicz OSB , dass das heutige Evangelium (Lk 14,25–33) nicht wörtlich verstanden werden darf. Jesus fordert nicht, Eltern, Kinder oder Ehepartner „gering zu achten“. Vielmehr spricht Lukas von der Situation, dass Jesus nach Jerusalem geht, um verurteilt und getötet zu werden.

    „Nachfolge“ in diesem Sinn heißt: Wer ihm bis dorthin folgen will, muss bereit sein, das Vergängliche loszulassen und sogar den Tod anzunehmen.

    Allgemeine Nachfolge meint Gott und alle seine Geschöpfe zu lieben. Radikale Nachfolge geht bis zum Martyrium.

    Die allgemeine christliche Berufung bleibt die Liebe – zum Vater, zur Schöpfung und zu den Mitmenschen. Nur im besonderen Fall von Verfolgung und Martyrium geht es um diese radikale Nachfolge.
    Die Botschaft: Alles Vergängliche ist dem Unvergänglichen nachgeordnet. Aber unsere erste Aufgabe bleibt die Liebe.

    Evangelium und Predigt im Originalton


    07.09.2025 · Kardinal Christoph Schönborn · Gedanken zum Evangelium

    „ERFOLGSREZEPT“ CHRISTENTUM

    Jesus verlangt nicht, dass wir unsere Familie verachten. Er fordert uns heraus, alles Vergängliche dem Unvergänglichen unterzuordnen. Nachfolge heißt: bereit sein, Besitz, Sicherheit und sogar das eigene Leben hintanzustellen, wenn es um Christus geht.

    Schon damals war das kein „Werbeprogramm“, sondern radikal. Und doch zog es Menschen an – weil es Befreiung von Zwängen bedeutete und Orientierung gab. Christenverfolgungen machten deutlich: Nachfolge kostet etwas, aber sie schenkt inneren Frieden und Hoffnung.

    Christsein bleibt anspruchsvoll – aber gerade darin liegt seine Kraft.

    zum Originaltext

  • Demut – der Mut zum Dienen

    Als ich die Matura in der Tasche hatte, sagte mein Vater zu mir: „Du bist jetzt reif. Nun lerne Demut.“
    Damals verstand ich ihn nicht. Ich war stolz, das Reifezeugnis zu haben. Was sollte Demut schon heißen? Sich kleinmachen? Sich nicht freuen dürfen? Erst heute beginne ich zu ahnen, was er gemeint hat: Demut ist der Mut zum Dienen.

    Dieser Satz ist schlicht, aber er trägt. Grammatikalisch ist er sauber, theologisch ist er fest im Evangelium verankert – und etymologisch geht er bis zum Ursprung zurück. Denn das deutsche Wort Demut stammt aus dem Althochdeutschen diomuoti: die Haltung des Dienens. Demut war ursprünglich nicht Unterwürfigkeit, sondern die Kraft, sich für andere einzusetzen.

    Jesus selbst hat das vorgelebt. Im Evangelium dieses Sonntags (Lk 14,1.7–14) beobachtet er, wie sich die Gäste die Ehrenplätze sichern. Er sagt: „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt; wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“
    Militärerzdekan Dr. Harald Tripp hat dazu das Bild von Leonard Bernstein aufgenommen: Die besten Orchester der Welt erkennt man daran, dass sie die besten zweiten Geiger haben.“ Nicht die, die glänzen, machen das Ganze stark, sondern jene, die bereit sind, den Dienstplatz einzunehmen.

    P. Johannes Paul Abrahamowicz OSB erklärt: In der Bibel meint „Demut“ oft „erniedrigt sein“. Menschen erniedrigen einander – Gott aber erhebt. Demut ist nicht Taktik, sondern Offenheit. Wie eine leere Schale, die fähig ist, Gutes zu empfangen und weiterzugeben.

    Kardinal Christoph Schönborn betont: Rangordnungen sind an sich nichts Schlechtes. Doch sobald Eitelkeit regiert, wird es lächerlich. Echte Freundschaft entsteht, wenn wir einander als Menschen begegnen, nicht als Nutznießer.

    Und Papst Johannes Paul II. hat es vor fast vierzig Jahren in Anagni gesagt: Wer groß werden will, soll bei den kleinsten Dingen beginnen. Das Fundament unseres Lebensbaus ist die Demut.

    So spannt sich ein weiter Bogen:
    Mein Vater, der mich nach der Matura ermahnt hat.
    Bernstein, der die zweite Geige würdigt.
    Der Kardinal, der die Eitelkeit entlarvt.
    Der Benediktiner, der Demut als offene Schale deutet.
    Und der Papst, der sie zum Fundament erklärt.

    Demut ist kein Kleinmachen, sondern ein Freiwerden – für Gott, für den anderen, für das Ganze.
    Sie ist kein Verlust an Würde, sondern ein Gewinn an Menschlichkeit.
    Und vielleicht wirklich: der Mut zum Dienen.


    Quellen

    • Evangelium Lk 14,1.7–14
    • Predigtgedanken P. Johannes Paul Abrahamowicz OSB
    • Gedanken Kardinal Christoph Schönborn
    • Papst Johannes Paul II., Predigt in Anagni, 31. August 1986
    • Einleitung Militärerzdekan Dr. Harald Tripp
  • Die zweite Geige

    Von der Bedeutung der Demut

    Predigt am 22. SONNTAG IM JAHRESKREIS von
    Militärerzdekan Dr. Harald Tripp im Wiener Stephansdom

    Sir 3,17-18.20.28; Hebr 12,18-19.22-24a; Lk 14,1.7-14

    Von dem berühmten Komponisten und Orchesterdirigenten Leonardo Bernstein gibt es eine Interessante Aussage. Die Letzte Frage in einem Interview schien sehr naiv zu sein: „Welches Instrument wird im Symphonieorchester am wenigsten gerne gespielt?“ Verschwitzt lächelnd antwortet der Meister, ohne zu zögern: „Die zweite Geige. Jeder möchte furchtbar gerne die erste Geige spielen, und es gibt nur wenige, welche die gleiche Begeisterung und das gleiche Interesse für die zweite Geige aufbringen. Alle sterben nur nach der Stellung des ersten Geigers, und nur wenige verstehen, wie wichtig der zweite Geiger ist. Die berühmtesten Orchester der Welt sind die, welche die besten zweiten Geiger haben – denn alle Orchester haben ausgezeichnete erste Geiger. Ohne die zweite Geige aber gibt es keine Harmonie!“

    Die Herausforderung von erster zur zweiten Geige

    „Die zweite Geige zu spielen“ – das ist etwas, was eigentlich nicht „in“ ist. Es bedeutet, dass jemand anderes den Ton vorgibt; dass man sich nach einem anderen zu richten hat. In den Medien wird nur von den Stars und selten von den Zweiten oder Dritten berichtet. Es wird berichtet von Reichen und Schönen – aber auch davon, dass das Stehen im Rampenlicht nicht zugleich bedeutet, dass diese Menschen glücklicher sind. Auch das Spielen der ersten Geige hat so seine ganz eigene Herausforderung, der auch nicht jeder gleich gewachsen ist.

    Die Bedeutung der Bescheidenheit

    Von solchen Erfahrungen weiß auch das Buch Jesus Sirach zu berichten: Es ist ein Erziehungsbuch; eine Sammlung von Weisheiten für Lehrer und für Eltern. Der Rat, den wir in der heutigen Lesung gehört haben, lautet: „Bei all deinem Tun bleibe bescheiden, und du wirst geliebt werden. Je größer du bist, um so mehr bescheide dich, dann wirst du Gnade bei Gott.“ (Sir 3,17f) Und genau das hat auch Jesus verkündet und vorgelebt: Das Vermächtnis an seine Jünger war (nach dem Johannesevangelium) die Fußwaschung (Joh 13,1-20), der Dienst der Nächte. Jesus sagt: Den Kleinen gehört das Himmelreich; er spricht jene selig, die leiden, unterdrückt werden, trauern… Und er warnt alle, die Macht haben, dass diese Macht, dass ihr Reichtum sie hindern kann, ins Himmelreich zu kommen. Für bescheidene, einfache Menschen ist der Weg ins Himmelreich zu kommen. Für bescheidene, einfache Menschen ist der Weg ins Himmelreich anscheinend viel leichter als für Reiche und Mächtige.

    Die Tugend der Demut

    Die Tugend der Demut wird sehr leicht gering geschätzt – weil sie nicht laut ist; weil man ihr vorwerfen kann, dass sie sich nur anpasst; weil sie die Gefahr mit sich bringt, Unterdrückung zu fördern. Demut meint aber nicht Unterwürfigkeit – es geht vielmehr eine Gesinnung des Dienens, die sich ableitet vom Wissen, dass letztlich alles von Gott abhängt, dem Schöpfer und Erlöser. Im Lateinischen sieht man diesen Zusammenhang sehr schön: Demut heißt da „humilitas“ – und das hat dieselbe Wurzel wie „Humus“, Erde. Demut meint also eine Erdverbundenheit und wehrt jeglichem Abgehobensein. 

    Demut als Weg zur Harmonie

    Und diese Demut ist es, die Zusammenleben erst möglich macht. Wenn im Zusammenleben alle die erste Geige spielen wollten, dann gäbe es keine Familien und keine Gesellschaft – denn auch hier bedarf es der vielen, die zum Konzert beitragen, damit Harmonie im Zusammenleben entsteht. Und von dieser Demut sagt schon das Alte Testament im Buch der Sprüche: „Wo aber Demut ist, da ist auch Weisheit“ (Spr 11,2). Noch einmal: Es geht nicht darum, nur still zu sein und nicht aufzumucken – das wäre falsch verstanden Demut. Nicht Kadavergehorsam ist von uns Christen gefordert, sondern das Einstehen für unsere Überzeugungen – aber eben im Wissen, dass es nicht um die eigene Größe geht, sondern um die Größe Gottes. Und es braucht die Haltung, alle gleich zu achten, die ihren Beitrag zu diesem Orchester leisten – ob in erster, zweiter oder in letzter Reihe.

  • Taufe und Todesangst

    „Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist.“

    eine Auslegung zum Evangelium Lk 12,50 von Ambrosius von Mailand

    So weit beugt sich der Herr herab, dass er sagt, es verlangt ihn danach, uns mit Hingabe zu erfüllen, uns zur Vollkommenheit zu bringen und für uns zu leiden; darum heißt es [auch]: „Und wie bedrückt bin ich, bis sie vollzogen ist.“ Manche Handschriften haben [an dieser Stelle] auch „wie unruhig“, das heißt „wie betrübt bin ich“, denn in sich selbst hatte er nichts, was ihn hätte schmerzen können – unsere Not war es, die ihn bedrückte. Auch die Traurigkeit, die ihn bei seinem Tode befiel, kam nicht daher, dass er Todesangst hatte, sondern weil unsere Erlösung noch auf sich warten ließ.

    Ambrosius von Mailand (Bischof, Kirchenlehrer, 339–397), hier nach: Thomas von Aquin, Catena Aurea. Kommentar zu den Evangelien im Jahreskreis, hg. v. Marianne Schlosser und Florian Kolbinger, 692, © EOS Verlag, St. Ottilien, 2. Auflage 2012

    Quelle: Magnificat – das Stundenbuch. Auslegung zum Evangelium am Sonntag, dem 17.8.2025, 20. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

  • Aus Liebe

    Ursprünglich hätte es heute bei uns eine TK-Pizza geben sollen. Ich kam nach der Mittagsmesse im Stephansdom nach Hause, hörte diese Predigt von P. Johannes Paul Abrahamowicz und habe mich dazu entschlossen, für meine geliebte Yuliya und mich Penne al arrabiatta mit frischen Tomaten, Knoblauch und Kräutern zu zaubern. Yuliya hat den Parmesan gerieben. Alles aus Liebe.

    Alles, was du tust, machst du deshalb schön, machst du deshalb gut, machst du deshalb vorsichtig, weil die Liebe zu diesem Menschen dich zu ihm bindet. Schon allein, was du wählst, was du heute kochen wirst, wie du das machst, wie du es zubereitest, was du aufdeckst.

    Predigt von P. Johannes Paul Abrahamowicz

    Wir haben es heute römisch-katholisch gemacht und haben beide Lesungen genommen, wie es vorgeschrieben ist. Und es hätte zum Evangelium auch eine Kurzform gegeben. Und ich denke mal, es ist vielleicht besser, wir lassen dem Wort Gottes die lange Version und dafür im Menschenwort die Kurzform. Deswegen werde ich mich jetzt kurz halten.

    Worum geht es? Im Grunde genommen geht es in allen drei Schriftlesungen, die wir gehört haben, um die Bereitschaft – um die Bereitschaft, Gott zu erwarten, um die Bereitschaft, mit Gott zusammenzukommen, ihm zu begegnen.

    Aber wehe uns, wenn wir glauben, dass wir das machen müssen. Dann haben wir es schon verfehlt. Sondern wir wollen das machengetrieben von der Liebe Gottes. Das ist der Punkt von heute. Es ist ungefähr so, wie wenn du sagst: Da kommt ein ganz, ganz lieber Gast zu mir heute. Jemand, den du wirklich gerne hast. Und dann bereitest du dich vor, getrieben von einer Liebe zu diesem Menschen, weil du weißt, dass dieser Mensch dich liebt. Alles, was du tust, machst du deshalb schön, machst du deshalb gut, machst du deshalb vorsichtig, weil die Liebe zu diesem Menschen dich zu ihm bindet. Schon allein, was du wählst, was du heute kochen wirst, wie du das machst, wie du es zubereitest, was du aufdeckst.

    Und so ähnlich ist es auch zum Beispiel in dieser Kirche – in jeder Kirche. Wenn das Altartuch sauber ist, wenn die ganze Kirche sauber ist, wenn die Kerzen angezündet werden, wenn Blumen gebracht werden, wenn wir sagen, wir drehen auch noch die Lichter alle an und spielen auf der Orgel und singen.

    Und wenn du liest und wenn du singst – schade, wenn du sagst: „Ich mache heute das Beste, was ich kochen kann, weil ich das machen muss.“ Schön, wenn du sagst: „Ich koche heute das Beste, was ich kochen kann, weil ich den Menschen liebe, der da kommt.“

    Genauso ist es schade, wenn du sagst: „Ich zünde die Kerzen an, weil ich das machen muss.“ Oder womöglich: „Das haben wir immer schon so gemacht.“ Passt schon, das haben wir immer schon so gemacht. Aber wir haben es immer schon so gemacht, weil wir von der Liebe Gottes dazu getrieben wurden.

    Wie macht es der, der vorsingt oder davor liest? Der übt sich auch ein. Wie übt man sich ein? Auch indem man zum Beispiel sagt: Wie klinge ich denn? Der nimmt sich auf – das geht heute mit den Handies ganz locker. Wie klinge ich zu Hause? Wie klinge ich beim Mikrofon? Wie klinge ich in einer Kirche? Und wenn es nötig ist, frage ich eben jemanden: Kannst du mir helfen? Kannst du mir sagen, ob ich deutlich genug bin?

    Dasselbe beim Singen. Beim Singen ist es noch mehr, dass man vielleicht eine Schulung, eine professionelle Schulung holt. Aber nicht, weil man muss. Nicht, weil es der Pfarrer sagt, sondern weil ich vom Herrn geliebt bin. Und ich spüre das – und das drängt mich dazu, die Sache ordentlich zu machen. Das heißt: die Worte Gottes zu feiern, durch das Vortragen zu feiern, durch das Vorsingen zu feiern.

    Lasst uns in diesem Sinn weiter feiern – mit all dem, was wir jetzt singen, was wir beten, was wir hören. Und das Wichtige, was wir hören, ist, dass der Auferstandene selbst sagt: „Nehmt es, ernährt euch von meiner Liebe.“

    Amen.


    Evangelium und Predigt im Originalton

    Texte der Messe vom 10. August 2025

    Hier findest Du die Texte zu den beiden Lesungen und zum Evangelium von heute.

  • Besitz

    Gedanken von Ambrosius von Mailand aus dem 4. Jhdt.

    Zum Evangelium vom 18. Sonntag im Jahreskreis, C, Lk 12, 13–21
    Ganz richtig weist er die irdischen Angelegenheiten zur Seite, da er doch um der göttlichen Dinge willen vom Himmel gekommen ist. Er lässt sich nicht dazu herbei, Richter in Streitsachen und Schlichter in Geldangelegenheiten zu sein, er, der Richter sein wird über die Lebenden und Toten und über alle Verdienste. … Dieser Bruder verdiente die Zurückweisung, weil er den Spender himmlischer Gaben für vergängliche Dinge in Anspruch nehmen wollte. Denn unter Brüdern sollte nicht ein Schiedsrichter das väterliche Erbe teilen, sondern die vermittelnde Bruderliebe; das Erbe der Unsterblichkeit, nicht Geld, sollen die Menschen erhoffen.

    Ambrosius von Mailand (Bischof, Kirchenlehrer, 339–397), hier nach: Thomas von Aquin, Catena Aurea. Kommentar zu den Evangelien im Jahreskreis, hg. v. Marianne Schlosser und Florian Kolbinger, 683, © EOS Verlag, St. Ottilien, 2. Auflage 2012, Quelle: Magnificat – das Stundenbuch


    Gedanken von P. Johannes Paul Abrahamowicz, OSB
    zum 18. Sonntag im Jahreskreis, C

    Der Sinn der Besitzverwaltung in drei Sätzen

    Kostet dich die Verwaltung deines Besitzes übermäßig viel Zeit und Nerven, dann ist es besser, du lässt die Finger davon, stellst jemanden an, der es für dich erledigt,
    bewahrst aber unbedingt den Überblick.

    Zahlt sich der Aufwand der Verwaltung deines Besitzes aus, dann häufe nicht mehr an,
    sondern danke Gott für das tägliche Brot.

    Tust du absolut gar nichts, um deinen Besitz zu verwalten, und bringt er dir dennoch viel ein, dann lebst du wohl auf Kosten eines anderen Verwalters,
    den du hoffentlich dafür entschädigst.


    Lebenshingabe aus Liebe

    „So geht es einem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber bei Gott nicht reich ist. Bei Gott ist man reich, in diesem Fall, wenn man auch für andere Schätze sammelt. Das ist mehr oder weniger die Zusammenfassung von allen drei Lesungen, allen drei Schriftlesungen, die wir gehört haben. Es geht also darum, dass wir wohl oder übel alle einen Besitz haben. Und wenn du verantwortlich bist, dann weißt du, wie das nach deinem Tod weitergeht mit diesem Besitz. Und da wird einem dann plötzlich ganz klar: Verantwortung hat mit Nächstenliebe zu tun. Wie werden meine Nachfolger diesen Besitz bekommen? Es ist so schwer, wenn das die Eltern nicht rechtzeitig mit ihren Kindern besprechen. Und dann gibt es die Erbschaftsstreitigkeiten in den besten Familien. Die Verantwortung hat also mit Nächstenliebe zu tun. Und das Schönste ist, dass wir heute feiern, wie Jesus mit seinem Besitz umgeht. Sein Besitz ist er selbst. Und er gibt sich uns hin und macht es dann auch noch so, dass wir Messe für Messe ihn empfangen können – seinen Leib, sein Blut. Und das ist seine Lebenshingabe aus Liebe. Und wenn wir uns davon ernähren, wirkt diese Liebe in uns ansteckend. Amen.“

    Evangelium und Predigt im Originalton

    Quelle: https://www.abrahamowicz.org/johannes.paul/index.html

  • Marta, Marta…

    „Was hat Marta falsch gemacht?“ – das hätte ich Jesus auch gerne gefragt. P. Johannes Paul Abrahamowicz gibt darauf heute eine klare Antwort.

    Aus dem hl. Evangelium nach Lukas    

    In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
    Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
    Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.

    Lk 10, 38–42

    Predigt im Originalton

  • Petrus und der Papst

    Du darfst nie über den Glauben anderer urteilen! Bist du gläubig, so danke Gott dafür, der dir das ohne dein Verdienst geschenkt hat.

    Gedanken zum Evangelium, von Kardinal Christoph Schönborn, am Sonntag, 29. Juni, 2025 (Matthäus 16,13-19).

    Selten war so viel die Rede vom Papst wie in den letzten Wochen. Der Tod von Papst Franziskus am Tag nach Ostern, nach seinem letzten Segen „Urbi et orbi“, für die Stadt Rom und den ganzen Erdkreis. Am 8. Mai die Wahl von Leo XIV., dem ersten US-Amerikaner auf den Bischofsstuhl von Rom. Heute, am 29. Juni, wird das Fest der Apostel Petrus und Paulus gefeiert. Sie gelten als die Säulen der Kirche Roms. Mit ihnen hat alles begonnen, was heute noch Rom zum Zentrum der katholischen Kirche macht. Die beiden gehören untrennbar zusammen, auch wenn sie sehr verschieden waren. Gemeinsam ist ihnen, dass sie beide wegen ihres Glaubens an Christus im Jahr 67 den Märtyrertod gestorben sind, Paulus durch Enthauptung, Petrus durch Kreuzigung im Zirkus des Nero, dort, wo heute der Petersdom steht. Ich kann allen Romreisenden nur wärmstens empfehlen, die Ausgrabungen unter dem Petersdom zu besuchen. Eindrücklicher kann man nicht erahnen, wo und wie das bescheidene Grab des Petrus war, am Ende einer Gräberstraße, genau dort, wo sich heute, über diesem Grab, die gewaltige Kuppel des Petersdoms erhebt. Es gibt wohl wenige Orte auf der Welt, an denen man zweitausend Jahre ununterbrochener Geschichte als Gegenwart erleben kann, kein Museum, sondern lebendiges Heute.

    Wie hat alles angefangen? Davon spricht das heutige Evangelium. Es entschlüsselt auch das, was man das Geheimnis von Petrus und Paulus bezeichnen kann. Matthäus, der ehemalige Zöllner, den Jesus berufen hat, war Augenzeuge. Ganz im Norden von Galiläa, wo Jesus mit seinen Jüngern alleine ist, stellt er ihnen die ganz persönliche Frage: „Wer sagt ihr, dass ich bin?“ (so die wörtliche Übersetzung). Die Antwort des Simon Petrus ist bis heute die Grundaussage des Christentums: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Sie ist Grundstein und Stein des Anstoßes zugleich. Wegen dieses Bekenntnisses ist Petrus gekreuzigt worden. Wegen ihm ist er der Fels, auf dem Christus seine Kirche zu bauen versprochen hat.

    Die Heiligen Petrus und Paulus auf dem Altarblatt des Steinmetz Altars im nördlichen Langhaus des Wiener Stephansdoms *.

    Doch sehen wir uns das genauer an, um Missverständnisse zu vermeiden. Auf die Antwort des Petrus gibt Jesus ihm drei Verheißungen. Sind sie eingetreten? Haben sie sich bewahrheitet? Die erste Verheißung ist die wichtigste: „Selig bist du, Simon Barjona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel.“ Was für Petrus gilt, gilt bis heute: An Jesus zu glauben, ihn als Christus, als Sohn Gottes zu erkennen, ist nicht Ergebnis unserer eigenen Überlegungen. Der Glaube ist Geschenk Gottes. Daraus folgt: Du darfst nie über den Glauben anderer urteilen! Bist du gläubig, so danke Gott dafür, der dir das ohne dein Verdienst geschenkt hat.

    Die zweite Verheißung ist eine ebenso wichtige Klarstellung: „Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ Es ist nicht deine Kirche, lieber Petrus, sondern meine, sagt Jesus überdeutlich. Nicht du wirst sie bauen, sondern ich selber! Wo immer wir „Kirchenleute“ das vergessen und so tun, als wäre sie unsere eigene „Firma“, verraten wir das Wesen der Kirche.

    Daher der große Trost der dritten Verheißung: „Die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ Unzerstörbar ist sie nicht wegen ihres „Bodenpersonals“, sondern weil Christus sie immer von innen her erneuert durch seinen Geist. Die zweitausendjährige Geschichte der Kirche und der Päpste lebt aus dieser Kraft der Erneuerung, die von Christus ausgeht. Dem Petrus hat Jesus die Schlüssel des Himmelreichs nur anvertraut. Es sind nämlich die Schlüssel Jesu.

    Quelle: Predigten von Kardinal Schönborn auf der Homepage der EDW

    * Der „Steinmetzaltar“ gehört zu den ältesten barocken Altären des Domes. Er wurde 1677 von den bürgerlichen Steinmetzen beauftragt und ist der einzige Barockaltar, der nicht aus Stein, sondern aus Holz angefertigt wurde; die täuschende Wirkung ist nur gemalt.

    Das Hauptbild stammt von Tobias Pockh, ein Maler aus Konstanz, der 1647 nach Wien berufen wurde, um gemeinsam mit seinem Bruder Johann den Hochaltar von St. Stephan zu errichten. Das Altarblatt zeigt die beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus, die von einem Engel gekrönt werden.

    Die rahmenden Heiligen, Leopold III. von Österreich und Kaiser Heinrich II., waren Gründer und Bauherren zahlreicher Kirchen und damit für die Bauleute von großer Bedeutung.

    Quelle: „Unser Stephansdom“ – Verein zur Erhaltung des Stephansdoms, Nr. 136 / Juni 2022

  • Was bedeutet Auferstehung?

    🕊 Transkription der Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit 2025
    Gehalten von P. Johannes Paul Abrahamowicz OSB in Mautern

    Im Originalton sind Evangelium und Predigt (ab 02:33) hier nachhörbar.


    Wir haben hier am siebten Sonntag in der Osterzeit ein bisschen, man möchte fast sagen, Feiermüdigkeit. Wir sind jetzt sieben Wochen nach Ostern. Wie ist denn so die Stimmung unter den Gläubigen? Sind sie voller Leben wegen der Auferstehung Jesu? Oder sind wir eher in der Haltung: „Ja, ja, ist schon recht, Jesus ist auferstanden. Jetzt ist bald Pfingsten, und dann haben wir endlich wieder Ruhe. Dann beginnt wieder die Zeit im Jahreskreis.“

    Ein bisschen klingen die Lesungen heute auch so, dass man sich nicht ganz auskennt.

    Plötzlich haben wir den Stephanus. Wir kennen ihn sonst vor allem nach Weihnachten, am 26. Dezember. Hier in Mautern feiert man da das Patrozinium, nicht? Die ganze Pfarrgemeinde ist dem heiligen Stephanus geweiht.

    Dann hören wir aus der Offenbarung des Johannes, wo die Kirche als Braut dargestellt wird, die zum Bräutigam ruft: „Komm!“ – also: „Es ist Zeit, dass du zurückkommst auf die Erde.“

    Und im Evangelium hören wir ein Drittel eines langen Gebets, das Jesus an den Vater richtet – das sogenannte hohepriesterliche Gebet. Ganz ehrlich: Haben Sie da ein Wort verstanden?
    „Dass ich in dir bin und du in mir bist, dass die Jünger in mir sind und ich in ihnen …Und dass du mich gesandt hast … damit ich verstehe, dass sie verstanden haben …“ Es geht da hin und her. Typische johanneische Theologie.

    Aber Vorsicht: Wenn man das so schnell abtut, wie ich es jetzt gerade getan habe, dann ist das so, als würde man auf einer Bananenschale ausrutschen.

    Denn der Sukkus, der Hauptgedanke ist:
    Liebe verbindet.

    Ich möchte heute einmal antworten auf die Frage, was heißt denn das eigentlich, dass Jesus auferstanden ist?

    Theologisch wissen wir es.
    Katechetisch wissen wir es.
    Es ist das Abzeichen.

    Aber genügt es, dass wir das sagen?

    Genügt es Ihnen, wenn Sie heute heimgehen mit dem Gedanken:
    „Das Zeichen, dass ich Christ bin, ist, dass ich daran glaube, dass Jesus auferstanden ist“?

    Oder gehen Sie nicht eher heim mit der Last:
    „Ich muss glauben, dass Jesus auferstanden ist, sonst bin ich kein Christ.“?

    Und wenn dich jemand fragt:
    „Ja, was heißt denn das, dass Jesus auferstanden ist?“
    Dann kommt vielleicht:
    „Na ja, dass er halt wieder lebt.“
    Aber das ist zu wenig.
    Das darf uns nicht genügen.
    Wir dürfen uns nicht einfach gewöhnen an das, woran wir uns so leicht gewöhnen:
    „Ja, ja, Jesus ist auferstanden.“ Punkt.

    Was heißt das in der Praxis?

    In der Theorie heißt es:
    „Wir werden alle sterben und am Jüngsten Tag leiblich auferstehen“, wie wir es auch im Glaubensbekenntnis bekennen.

    Ist damit unser Bekenntnis vollendet?

    Ich glaube, hier in Mautern, können Sie auf den heiligen Stephanus schauen – den Patron Ihrer Gemeinde.
    Von ihm heißt es ausdrücklich, kurz vor Pfingsten:
    Er war erfüllt vom Heiligen Geist.

    Und dieser Stephanus schafft es sterbend, weil er getötet wird, für seine Mörder zu beten.
    Er vergibt ihnen.
    Das ist die Praxis der Auferstehung.
    Da ist einer schon auferstanden – innerlich.
    Und ja, Stephanus wird am Jüngsten Tag leiblich auferstehen.
    Aber er war es schon damals: auferstanden durch seine Fähigkeit zur Vergebung.

    Jetzt möchte ich noch eine Lanze brechen für den Evangelisten Johannes, den ich zuerst fast ein wenig kompliziert dargestellt habe.

    Während die anderen Evangelisten schreiben, dass Jesus „den Geist aufgab“, schreibt Johannes: Jesus gab seinen Geist hin.

    Und in Johannes ist es auch Jesus selbst, der den Jüngern am selben Tag der Auferstehung den Heiligen Geist gibt.
    Er sagt: „Empfangt den Heiligen Geist. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.“

    Wie verkündet man diese Vergebung?

    Indem man verzeiht.
    Und wie kannst du verzeihen?

    Wenn du an Jesus, den Auferstandenen, glaubst.

    Denn Jesus wurde – wie Stephanus – getötet, aus Hass, wegen Machtspielen, wegen Verleumdung.

    Und was macht Jesus?

    Er geht durch den Tod hindurch.
    Und er zeigt als Erstes seine Wunden – bei Johannes ausdrücklich als Zeichen der Vergebung. Die Wundmale sind verheilt.
    Was ihr mir angetan habt – es ist gut.
    Es ist vergeben.

    Wann bin ich auferstanden?

    Wenn ich vergeben habe.

    Wer ist auferstanden?

    Der, der vergibt.

    Wer zeigt, dass er an die Auferstehung glaubt?

    Der, der vergeben kann – weil er weiß:
    Die Liebe ist stärker als der Tod.

    Das ist jene Liebe, mit der der Vater den Sohn auferweckt hat –
    den Sohn, der aus Hass getötet wurde.

    Diese göttliche Liebe ist größer als jeder Hass.

    Und dort, wo die Liebe stärker ist als die Verletzung, die dir ein Mensch angetan hat, dort bist du auferstanden.

    Jetzt könnten Sie sagen:
    „Na ja, das klingt alles sehr schön, aber das ist doch schwieriger als einfach nur zu sagen: Ich glaube, dass Christus auferstanden ist.“

    Ja – das schönere ist oft das schwierigere.

    Du bist auferstanden, wenn du vergeben hast.

    Nimm dir alle deine Feinde mit hinein in diese Eucharistiefeier.

    Lass dir von Jesus sagen:
    „Für euch und für alle vergossen – mein Blut, mein Leben.“

    Lass dich mit dem Herrn auferwecken,
    zur Fähigkeit der Vergebung.

    Amen.


    Die Lesungen und das Evangelium zur Predigt sind hier nachlesbar:
    https://www.vaticannews.va/de/tagesevangelium-und-tagesliturgie/2025/06/01.html

    Das angesprochene hohepriesterliche Gebet Jesu findet sich in Johannes 17,1–26.

    Die jeweils aktuellen Impulse zu seiner nächsten Predig stellt P. Johannes Paul immer am Donnerstag hier zur Verfügung:
    https://www.abrahamowicz.org