Miteinander reden und lachen,
sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen,
zusammen schöne Bücher lesen,
sich necken,
dabei aber auch einander Achtung erweisen,
mitunter sich auch streiten – ohne Hass –,
manchmal auch in den Meinungen auseinandergehen
und damit die Eintracht würzen,
einander belehren und voneinander lernen,
die Abwesenden schmerzlich vermissen
und die Ankommenden freudig begrüßen –
lauter Zeichen der Liebe und Gegenliebe,
die aus dem Herzen kommen,
sich äußern in Miene, Wort
und tausend freundlichen Gesten
und wie Zündstoff
den Geist in Gemeinsamkeit entflammen,
sodass aus Vielheit Einheit wird.
Augustinus
Quelle: sinngemäß aus den Confessiones des Augustinuns zitiert und auf der Homepage des Kloster Regina Martyrum der Schwestern unserer lieben Frau vom Berge Karmel e. V., Berlin gefunden.
https://www.karmel-berlin.de/impulse/miteinander-reden-und-lachen.html
