Schlagwort: Tag

  • … einen neuen Morgen

    Allmächtiger Gott, du wahres Licht und ewiger Tag, du schenkst uns im Kreislauf der Zeit immer wieder einen neuen Morgen. Vertreibe die Nacht des Bösen und erleuchte unser Herz durch den hellen Glanz deines Kommens.
    Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

    Oration aus dem Morgengebet zum 7.2.2026 in
    Magnificat – das Stundenbuch 2026 – 02

  • Morgenlicht der Ewigkeit

    Du lässt den Tag, o Gott, nun enden
    und breitest Dunkel übers Land.
    Wir waren heut in deinen Händen,
    nimm uns auch jetzt in deine Hand.

    Die Erde kreist dem Licht entgegen,
    indes die Kirche Tag und Nacht
    dir dankt für deinen Schutz und Segen
    mit jedem, der da betend wacht.

    Wenn uns der Schein der Sonne schwindet
    und Licht den fernen Ländern bringt,
    wird dein Erbarmen dort verkündet,
    viel tausendfach dein Lob erklingt.

    Denn wie der Morgen ohne Halten
    als Leuchten um die Erde geht,
    scheint auf in wechselnden Gestalten
    ein unaufhörliches Gebet.

    Dein Reich, o Gott, ist ohne Grenzen.
    Auch da, wo Menschenmacht regiert,
    wird neu der große Tag erglänzen,
    zu dem du alle Menschen führst.

    Wir wissen weder Tag noch Stunde,
    wann du uns heimführst in dein Licht,
    vertrauen deinem Neuen Bunde,
    der uns verheißt dein Angesicht.

    Am Abend unsrer Lebenswende
    geleite uns aus Raum und Zeit,
    geborgen fest in deine Hände,
    ins Morgenlicht der Ewigkeit.

    Text: Raymund Weber 1989/2009, nach „The day thou gavest, Lord, is ended“ von John Ellerton 1870, © beim Autor – GL 96